Gruenderpreis

Gruenderpreis

Firma Sensosports Preisträger des Hessischen Gründerpreises 2014 

Moritz Martin ist in seiner Karriere als Wettkampf-Surfer schon in so manchem Finale gestartet. Jetzt ist er mit seiner Geschäftsidee, einem europaweit patentierten System zum Training der Sensomotorik, also dem Zusammenwirken von Nervensystem und Muskulatur als Preisträger in der Kategorie „Innovative Geschäftsidee“ ausgezeichnet worden. Dazu musste er allerdings nicht durch Wind und Wellen jagen, sondern seine Erfindung dem Initiativkreis der Gründertage Hessen präsentieren. Der Verkaufsschlager aus dem Hause Sensosports ist das Sensoboard. Hierbei handelt es sich um ein Trainingsgerät, bei dem der Übende auf einem Board steht, das frei über ein Kugelelement rollt und nur durch spezielle Expanderseile limitiert wird. Aus dem instabilen Gleichgewicht heraus werden Muskeln, Nervenbahnen und Reflexe trainiert. Neuartig an diesem Gerät ist, dass es durch seine besondere Konstruktion im Gegensatz zu schon auf dem Markt befindlichen Balancebrettern sehr viel mehr und vor allem schnellere Bewegungen zulässt. 

Die Fachjury der Gründertage haben Konstruktion und hochwertige Machart des Gerätes „made in Germany“ so überzeugt, dass sie dieses aus 90 Bewerbungen aus ganz Hessen ins am vergangenen Mittwoch in der Kategorie "Innovative Geschäftsidee" neben weiteren zwei Mitbewerbern zum Preisträger gekürt hat. Die Auszeichnungen wurden vom Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im Rahmen einer großen Feier überreicht. Weitere Finalisten gab es in den Kategorien „Mutige Gründung“ und „Geschaffene Arbeitsplätze“. 

„Für uns ist die Auszeichnung ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Unternehmensentwicklung. Unsere Vision, das SENSOBOARD als Aktivmöbelstück in die Lebenswelten von Privat- und Geschäftskunden in aller Welt zu bringen wird Stück für Stück Realität“, so der Magister der Sportwissenschaften. 

„Gründergeist ist für eine dynamische Volkswirtschaft unverzichtbar, Wissen und Kreativität sind ihre wichtigsten Ressourcen“, sagte der Wirtschaftminister anlässlich der Verleihung. 

Ursprünglich hatte Martin das SENSOBOARD als Trockentrainingsgerät für (Leistungs-) Sportler entwickelt. Mittlerweile findet man das extravagante Tool allerdings in vielen Privathaushalten, modernen Büros, in Warte- und Aufenthaltsbereichen und natürlich auch in Reha-Kliniken und in physiotherapeutische Praxen. 

Dort wird es bei der orthopädischen und sportmedizinischen Behandlung eingesetzt. Auch eine Reihe von Profisportlern trainiert darauf wie beispielsweise der A bis C-Kader der alpinen Skinationalmannschaft am Olympiastützpunkt Alpin in Garmisch- Partenkirchen. 

Martin produziert die Geräte mit seinem Team in Serienproduktion in der hauseigenen Werkstatt in Linsengericht bei Gelnhausen, wo auch der Sitz der Firma Sensosports ist. 

Zum Surfen kommt der junge Unternehmer nicht mehr ganz so häufig. Aber mit dem Sensoboard holt er sich ein echtes Surf-Feeling in seinen Unternehmer-Alltag. 

MM_Grunderpreis_Foto_Al-Wazir

Info Sensoboard 

Das Gerät besteht aus einer 70 mal 42 Zentimeter großen, hölzernen Standfläche. Acht Gummizüge verspannen es mit einer etwas größeren Bodenplatte. Zwischen den beiden Platten befindet sich das Herzstück des Gerätes: eine Edelstahlkugel, die in ein spezielles Lager gebettet ist und so nicht wegrollen kann. Diese Kugel sorgt für fließende, unvorhersehbare und vor allem schnelle Bewegungen in alle Richtungen. Die Gummizüge sind lockerer oder fester spannbar, so dass man unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wählen kann. Das Sensoboard gibt es in vier verschiedenen Ausführungen und mit Zusatzgeräten für Physiopraxen, Kliniken und das Büro. 

Die Bauteile kommen fast alle aus Deutschland. „Das Sensoboard ist im Wesentlichen aus Holz gefertigt, das war mir wichtig“, so der 30jährige Sportwissenschaftler. Es passe zu seiner Philosophie eines ganzheitlichen Trainings. Auch das Firmengebäude ist komplett aus Holz errichtet. Vieles davon in Eigenleistung. 

Das Sensoboard ist weit mehr als ein Übungsgerät für Boardsportler. Es fördert nachweislich die Sensomotorik und verbessert so unter anderem die intramuskuläre Koordination und kräftigt die Muskulatur des gesamten Körpers. 

Auch ein passendes Kurskonzept für Studios hat der Ex-Profi-Surfer entwickelt. Das ist so gut, dass die Teilnahme daran mittlerweile von vielen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. 

Pressekontakt: 

Johannes Wessel * Outdoor Relations Penzberg * Steigenbergerstr. 19, 82377 Penzberg Telefon: 08856 / 8685318 Email: johannes.wessel@online.de 

Caroline Opp * Outdoor Relations München * Rathausstr. 9, 82008 Unterhaching Telefon: 089 / 45207934 Mobil: 0162 9415603 Email: c.opp@outdoorrelations.de 

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